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Theaterstück – Ein märchenhafter Abend voller Humor und Überraschungen
Mit etwas Verspätung begann das Theaterstück unter der Leitung von Frau Scheere, die das Publikum mit der humorvollen Einleitung „… und das geht doch“ willkommen hieß. Schon nach den ersten Minuten war klar: Dieser Abend würde lustig und fröhlich werden! Über „700 Tage lang“ führte die Reise durch sieben Weggabelungen, immer mit der Frage: Wo findet man die Zwerge?
Nach einem unterhaltsamen Film-Intro über die sieben Zwerge der Grundschule wurden die kleinen Helden wie durch Zauberhand auf die Bühne geholt. Frech und munter machten sie sich jedoch nicht auf den Weg ins Bergwerk, sondern ans „Backwerk“. Das Publikum klatschte begeistert im Zwergentakt mit.
Es folgte die Vorstellung der guten Königin, die sich nichts sehnlicher als ein Kind wünschte – und schließlich Schneewittchen bekam. Doch die Freude hielt nicht lange an, denn die garstige Stiefmutter-Königin, unterstützt von ihrer Dienerin Berta, wollte ihre Schönheit um jeden Preis bewahren. Währenddessen überraschten die Zwerge die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer und verteilten Kekse an die Kinder im Publikum.
Natürlich durfte der berühmte Spiegel nicht fehlen. Auf die Frage der Königin antwortete er schonungslos ehrlich, dass Schneewittchen nun die Schönste im Land sei. Zornig beauftragte die Königin den Jäger, das Mädchen in den Wald zu bringen und zu töten. Doch dieser führte seinen Befehl nur widerwillig aus und verschonte Schneewittchen schließlich, indem er stattdessen ein Reh erlegte.
Verloren im Wald, folgte Schneewittchen einem Glühwürmchen und entdeckte die Hütte der Zwerge. Diese erwies sich als chaotisch und ziemlich dreckig, doch die Speisen auf dem Tisch schmeckten ihr bestens. Als die Zwerge zurückkehrten, entdeckten sie die unerwartete Besucherin. Doch allein für die Zwerge zu kochen und zu putzen kam für Schneewittchen nicht infrage – schließlich ging es um Gleichberechtigung!
Währenddessen wurde die Königin misstrauisch und befragte erneut ihren Spiegel. Als die Täuschung aufflog, machte sie sich persönlich auf den Weg, um Schneewittchen zu schaden. Der Prinz, der zufällig den Jäger traf, versuchte unterdessen herauszufinden, wo sich Schneewittchen befand.
Die böse Königin startete ihre Attacken: Zunächst als Gürtelmodell verkleidet, schlich sie sich in die Zwergenhütte. Dank der Hilfe des Publikums, das lautstark „Aufwachen!“ rief, gelang es den Zwergen, Schneewittchen zu retten. Doch die Königin gab nicht auf. Trotz der Warnungen des Publikums schummelte sie Schneewittchen einen vergifteten Kamm unter – erneut konnten die Zwerge sie retten.
Doch auch der Spiegel blieb unbeirrt ehrlich und verriet der Königin die Wahrheit. In ihrer letzten Verkleidung bot die Königin Schneewittchen einen verzauberten Apfel an. Es kam, wie es kommen musste: Schneewittchen biss hinein und sank bewusstlos zu Boden. Das Drama war groß!
Zum Glück blieb die Rettung nicht aus. Die Wache alarmierte per „Kakao-Notruf“ den Prinzen aus dem Erzgebirge. Es folgte eine hitzige Beratung unter den Zwergen: Sollte Schneewittchen wirklich mit auf das Schloss des Prinzen kommen? Schließlich entschied eine demokratische Abstimmung zugunsten des Prinzen.
Die Zwerge packten fleißig mit an – stolperten dabei allerdings über ihre eigenen Füße. Doch in dem ganzen Durcheinander geschah das Wunder: Schneewittchen erwachte und verliebte sich auf der Stelle in den Prinzen.
Das Stück endete mit einem fröhlichen Abschlussfest und einer musikalischen Verabschiedung. Dankesworte gingen an Familie Lange für die wunderschöne Deko und das Farbkonzept sowie an Herrn Gehra für die Technik. Besonders herzlich bedankten sich die Zwerge bei Frau Scheere und Frau Scheibner für die Organisation der Theater-AG sowie bei den Eltern für ihre Unterstützung.
Ein märchenhafter Abend, der mit viel Humor und Liebe zum Detail begeisterte!


















